Damen im Bad.

Andrea Nahles sagte auf dem Parteitag der SPD am 21. Jänner 2018: „Wir werden verhandeln, bis es quietscht auf der anderen Seite.“ Der Zwerg Unwissend meint, daß man über Angela Merkel gar Vieles sagen kann, aber eine Quietsche-Ente ist sie nicht. Anmerkung: Vielleicht meint Nahles ja einen dieser kleinen „Beißerchen“ aus dem Süden der Republik. Muß nicht aus Bayern kommen – Baden-Württemberg hat schließlich einen Strobel – der den Freßnapf nicht mit der SPD teilen will.

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Zwerg Unwissend bewundert erfolgreiche Lobbyisten.

Zwerg Unwissend bewundert erfolgreiche Lobbyisten. Das sind Leute wie Wissmann (Sie wissen: Auto und so). Da ist es doch Lobbyisten gelungen, zu erreichen, daß sog. Elektronische Zigaretten nicht besteuert werden. Die EU-Kommission spricht sich gegen eine EU-weite Steuer aus, weil die Zeit für einen Steuervorschlag noch nicht gekommen sei; es gebe zu wenige Daten über den Markt der E-Zigaretten. Frühestens 2019 will die EU eine Steuervorschrift abermals prüfen; Auch bei den sog. weniger schädlichen Zigaretten sowie beim Feinschnitt will die EU-Kommission es bei der geringeren Besteuerung belassen. Die Steuer auf Feinschnitt­zigaretten beträgt mit 4,25 Cent je Zigarette nur 27 % der Steuer auf Fabrikzigaretten (15,58 Cent). Und Feinschnitt ist gesünder als Grobschnitt? Feinstaub ist gesünder als der grobe Staub vom Zementwerk? Da lacht doch jede Tabakmotte (ephestia elutella): Tabakrauch ist wie der Abrieb vom Reifengummi auf der Straße: nur weil der kurzsichtige Zwerg ihn nicht sieht, ist er doch nicht weg – er ist nur woanders. In den Lungen anständiger Menschen, womit die Lebenserwartung verkürzt wird (was – ein uralter Witz – im Interesse der Rentenversicherung sein soll). Nämlich in den eigenen und in denen fremder Lungen. Und die Krankenkasse zahlt und nicht der Lobbyist. Der Zwerg gesteht: er war einmal Raucher – und das werden die schlimmsten Gegner der Raucher (haha).

Warum „man“ gegen die GroKo sein muß.

Die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin hat erklärt, die SPD sei unzuverlässig. Zugegeben: im Wahlkampf – aber dies ist falsch und unanständig. Die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin hat erklärt, die SPD sei nicht regierungsfähig. Zugegeben: im Wahlkampf, aber es ist falsch und nach 4 Jahren Zusammenarbeit unanständig. Der CSU-Landesgruppenvorsitzende im Bundestag, Alexander „Maut“ Dobrindt, hat die SPD als „Zwergenpartei“ bezeichnet. Zugegeben: von bayerischen Politikern kann man keine wahrheitsgemäßen Äußerungen erwarten – denn unstrittig, in der SPD  sind mehr Bürger Mitglied als in der CSU und die SPD hat auch mehr Wählerstimmen. Zwerg Unwissend will hier nicht auf weitere ehrabschneidende Äußerungen von CSU-Politikern eingehen. Doch: die SPD, über die  sich wie Merkel oder Dobrindt so äußern, sollte in Anbetracht ihrer langen und insgesamt erfolgreichen Geschichte doch den aufrechten Gang gelernt haben und es ablehnen, mit einer solchen CDU-Vorsitzenden Merkel zu kuscheln und ferner darauf bestehen, daß Dobrindt sich für seine abwertende Äußerungen öffentlich entschuldigt (der Zwerg schlägt dies vor, obwohl er weiß, daß man seinen „Gegner“ nicht öffentlich demütigen sollte – aber irgendwann muß doch Schluß sein mit Beleidigungen, oder?). Damit ich mißverstanden werde: es geht nicht um das Ergebnis der Sondierungsverhandlungen – natürlich kann man am Stammtisch immer meckern. Es geht um die Akzeptanz der SPD, sich von jedem hergelaufenen Bayern beleidigen zu lassen. Oder von einer in der Zone großgewordenen CDU-Politikerin. Manche Äußerungen sind schlimmer als zu Zeit, als Heiner Geißler Generalsekretär war. Weil sie als Meinung von Biederfrauen und Biedermännern daherkommen.

Über Leserbriefe

Wenn ich (nicht der Zwerg) nicht durch „Mediziner“-besuche (diese Woche drei) oder durch Telefonate betr. erkrankte Angehörige (diese Woche fünf- oder sechsmal – bis jetzt) gehindert bin und auch ansonsten etwas Rentner-Zeit erübrigen kann, dann lese ich auch die Leserbriefe in meiner Zeitung. Während in der „Dorf“-Zeitung Leserbriefe sich fast nur um örtliche Angelegenheiten (zuweilen auf dem Niveau von: „Der Zebrastreifen in der X-Straße ist bei Schnee verdeckt“) gibt in meiner Zeitung (die mit dem klugen Kopf) drei sehr unterschiedliche Typen von Leserbriefschreiber. Typ 1 (das ist keine werthaltige Reihenfolge) weist den Autor (Journalist oder anderer Leserbriefschreiber) daraufhin, daß er der inkriminierte Beitrag fehlerhaft ist („Als ich noch im Amt war, sagte ich zum Kanzler, daß …“). Typ 2 ist der Vertreter der „Altphilologen“ (so nenne ich die immer), die wissen, daß Herodot oder Aristoteles mitnichten südlich der Sahara waren und deshalb die Giraffe falsch beschrieben. Typ 3 ist der Schreiber, der mir neue Erkenntnisse vermittelt (das tun die anderen auch, aber …). Auf einen solchen Leserbriefschreiber möchte ich hier hinweisen (FAZ vom 15.Jänner 2018). Da gibt Prof. Dr. Bernhard K. aus P. eine Stellungnahme zu einem Artikel („Erotisch angehaucht“ – britischer Politiker verliert seinen Dienstwagen) ab, den ich hier auszugsweise zitieren möchte: „weil er einer ihm nicht genügend nahestehenden jungen Dame unter vier Augen ohne glaubwürdiges orthopädisches Motiv die Hand aufs Knie gelegt hat.“ Und weiter erzählt der Professor eine britische Anekdote aus dem frühen 20. Jahrhundert: In einem Hobbykurs hätte der Dozent vier Qualitätsmerkmale einer traditionellen englischen Kurzgeschichte aufgeführt: „Sie muß kurz sein, in guter Gesellschaft spielen, etwas religiösen Bezug aufweisen und einen moralischen Inhalt haben.“ Die Schüler werden beauftragt, einen entsprechenden Text zu verfassen. Ein Schüler legt einen einsatzigen Text vor: „Mein Gott, sagte die Herzogin, nehmen Sie doch die Hand von meinem Knie.“ In derselben Ausgabe der FAZ wird (wie jeden Montag) ein Strip von Flix publiziert, den ich, weil er zum Leserbrief paßt, hier empfehlen möchte: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/cartoons/comic-glueckskind-von-flix-13839649.html

Ach, wie sind wir doch perplex.

Da zählt der Verfassungsschutz unsere Schäfchen und stellt fest: Ei der Daus, rund 15.000 Reichsbürger gibt es. Und das haben wir vorher nicht, überhaupt nicht oder gar nie (woher auch?), ahnen können. Wir vom Verfassungsschutz dachten, das sind weniger als zehn Verrückte, die sich einen Bart wachsen lassen wie weiland Wilhelm Zwo. Na gut, wir haben auch nicht hingeguckt, weil wir auf diesem einen Auge seit jeher etwas kurzsichtig sind. Rechte konnten wir nie sehen. Deshalb ging’s ja auch mit der Zschäpe und Co. so lange gut. Man mag es kaum hinschreiben: wenn nicht dieser reichsbürgerische Blödmann in Bayern den Polizisten erschossen hätte, könnte man das „Phänomen“ immer noch als nicht existent bezeichnen. Aber so, jetzt müssen wir uns auch noch um Jene kümmern. Dabei gehen wir doch lieber zu den Saufabenden bei den Linken, da gibt’s echten Wodka und nicht wie bei den Rechten Getreidebranntwein. Das Leben als Schlapphut macht ja wahrlich keinen Spaß mehr. Nachgesehen: perplex kommt von perplexus und das heißt  auch: verflochten – ja, das dachten wir uns schon, sagte der Zwerg Unwissend besserwisserisch zum Pu.

Da irrt sich aber der Herr Dobrindt.

Der Landesgruppenchef der CSU im Bundestag schwadronierte in einem Interview in der WELT, daß die sog. 68er ihre Ziele erreicht hätten. Dobrindt: „Linke Aktivisten und Denker” hätten damals „ihren Marsch durch die Institutionen ausgerufen und sich bald Schlüsselpositionen gesichert in Kunst, Kultur, Medien und Politik.”  Dobrindt ist mit solchen Äußerungen nicht als vernünftiger Mensch zu bezeichnen, aber er könnte zur Vernunft fähig sein (hätte, hätte Fahrradkette). Er ist ein Dummkopf – anders kann man diesen Herrn nicht bezeichnen: Die 68er sind Lehrer (das hat nichts mit Kultur im bayerischen Sinne und mit Lederhosen zu tun) geworden (Gerhard Schröder kannte die alle und bezeichnete sie deshalb als „faule Säcke”) und in die Gerichte gegangen (Richter zu sein ist noch besser als Lehrer zu werden). Aber die sind doch alle mit guter Pension in den Ruhestand gegangen. Nun ruft Dobrindt eine Nachspiel zur geistig-moralischen Wende von Helmut Kohl aus, um die „geistige Verlängerung des Sozialismus” und „die Themen aus der alten sozialistischen Klamottenkiste” zu beenden. Dabei könnte der Zwerg Unwissend dem Dobrindt folgen – anders, aber: wäre es nicht erstrebenswert und den Schweiß des Tüchtigen wert, diese merkelsche Schlafmützigkeit und Depolitisierung zu enden und wieder in Kraft und Saft stehende Kerle wie zum Beispiel ihn oder Herrn Markus S. mit der Leitung der Politik, zumindest des Kanzleramts, zu beauftragen. Damit kein Mißverständnis entsteht: Herrn Bernd Höcke oder Herrn Jens Maier oder andere aus dieser Schmuddelkiste meint der Zwerg nicht mit Kraft und Saft (Maier und Höcke sind ja nicht einmal echte Ostdeutsche!), auch nicht Martin aus Würselen oder die Weinkönigin aus Bad Kreuznach (es gibt nicht nur den Bahnhofsadel, der Weinadel ist doch auch etwas Schönes?). Im übrigen: so häufig wie der Herr „Maut” Unsinn absondert, findet der Zwerg es überlegenswert, wenn Bayern sich Österreich anschließen würde. Ist doch mal was anderes, als immer den Berlinern folgen (Wien ist auch schön). Politisch würde es doch hervorragend mit Herrn Strache passen. Also: Sachsen mit Schlesien zusammenschließen und ab nach Polen (Ceterum censeo murum esse constructionem), Bayern nach Österreich. Dann wird’s auch mit dem Nachbarn und auch mit der GroKo gehen.

Was die Leute (vielleicht) wirklich wollen.

Zwerg Unwissend weiß die Antwort, die die Leute von der SPD: erstens eine bezahlbare Wohnung, zweitens: eine Rente, von der man leben kann, drittens: daß es den Kindern gut gehen soll. Mehr als drei Punkte kann man sich ja nicht merken, dennoch: viertens; daß die tatsächliche Sicherheit in der Wohnung und auf der Straße auch eine gefühlte wird. Alles, wirklich alles andere: ist Beiwerk – schön, aber nicht „kriegsentscheidend“.

PS.   Eben(d) hat Pu den Knopf an der Kaffeemaschine gedrückt. Erst danach, leider, leider, fiel dem Zwerg Unwissend ein, daß auch Pu glaubt, er sei nicht nur klug, sondern genial, und zwar ein sehr stabiles Genie. Der Zwerg nimmt sich vor, dem Pu (der ja ein Bär mit geringem Verstand ist) die Bedienung aller Knöpfe unmöglich zu machen. Deshalb ordnet der Zwerg an, daß Pu vor jedem Knopfdrücken einen Genietest erfolgreich bestehen muß. Das Risiko, daß er zu früh und überhaupt und einen falschen Knopf drückt, ist einfach zu hoch. Da ist man nicht nur als Kim besorgt, sondern auch als Perser. Selbst das Knopfdrücken bei der Toilettenspülung sollte man ihm nicht allein überlassen. Doch, wer soll das übernehmen? Hinter dem Genie stets sauberzumachen? Fire and Fury, dammned.

 

Panoptikum.

Zwerg Unwissend hat vor vielen Jahren seinem ständigen Begleiter Pu dem Bären (der mit dem geringen Verstand) ein Panoptikum geschenkt. Das ist ein Buch mit Bilder, die man aus jeweils drei Einzelstücken unterschiedlich zusammensetzen kann – also ein Löwenkopf mit einem Wildschweinmittelteil und hinten Giraffenbeinen (Sie kennen so etwas sicherlich, so daß ich auf weitere dieser Gestaltungsmöglichkeiten verzichten kann). Jetzt fragt Pu, ob es solch ein Zusammensetzbuch auch mit Text gibt, er lerne doch gerade lesen und das wäre doch gut, wenn er usw. usw. Da Pu ja nicht der hellste Kopf im Lande ist, sagt sich der Zwerg, ich bastle ihm ein zweiteiliges Buch dieser Art. Dazu benötigt man drei oder mehr Begriffe, die auch richtig zusammengesetzt, einen Sinn machen (können) wie Bürger und Versicherung, wie Spitzen und Steuer, wie Familien und Nachzug, wie Völker und Verständigung, Mindest und Rente, Alter und Armut, Forderung und Förderung, Wohnung und Bau usw. Pu erstaunt den Zwerg als er sagt, das sind ja alles Begriffe aus der Wahlkampf-Mottenkiste der SPD. Jaaa, sagt der Zwerg, aber in der Kombination liegt die Würze: zum Beispiel Wahlkampf-Steuer oder Spitzen-Versicherung oder Bürger-Nachzug. „Pu“, sagt der Zwerg, „laß dir doch noch ein paar Begriffe einfallen, damit es lustiger wird. „Ausland und Einsätze“ ruft Pu. „Hindukusch und Europa und Verteidigung“. „Nein, Pu, das kann man auch hin und her kujonieren, aber es sind drei Begriffe, die außerdem noch falsch sind. Mach’s noch einmal, Pu.“

Das paßt alles nicht zusammen.

Diesmal meint der Zwerg Unwissend nicht die große Koalition, sondern – was ja völlig unbekannt war – die Bahnsteigkarte am Hamburger Hauptbahnhof. Da sagt der Bürgerschaftsabgeordnete Dennis Thering, CDU-Verkehrsexperte, das sei völlig aus der Zeit gefallen und müßte abgeschafft werden. Zeitgleich sagt Alexander „Maut“ Dobrindt, die SPD müsse sich von ihrer „sozialistischen Mottenkiste“ trennen. Warum paßt das nicht zusammen? Weil, so hat Zwerg Unwissend „konservativ“ immer verstanden, eine konservative Haltung oder Einstellung irgendetwas „Bewahrendes“ bedeutet. Bewahren kann man aber nur, wenn man die Vergangenheit kennt. Sowohl Thering wie auch der Maut-Alexander (nicht Kasperle!) haben vergessen (oder wollen so tun, als ob sie es vergessen haben), daß früher (als alles noch anders war) die Revolution in Deutschland mehrmals scheiterte, weil die Sozialdemokraten und andere Linke kein Kleingeld hatten, um Bahnsteigkarten zu kaufen. Wenn die Sozis 1918 noch metallenes Kleingeld gehabt hätten („Gold gab ich für Eisen“), dann hätten sie eine anständige Revolution gemacht und Ebert und Scheidemann zum Deifi gejagt und Karl und Rosa hätten bestimmt, wo es langgeht. Aber die Sozis sind ja nicht auf die Bahnhöfe gekommen. Und somit fiel die Revolution in sich zusammen. Nur in München (Eisner und die Räterepublik) wäre die Revolution beinahe geglückt, obwohl auch vor dem Betreten des Münchner Hauptbahnhofs schon immer und immer noch eine Bahnsteigkarte hätte gelöst werden müssen. Die Strafe haben die Sozialdemokraten für ihr insubordiniertes Verhalten ja erhalten: mehr als 50 Jahre bayerische Regierung unter der CSU. Dabei meint Zwerg Unwissend – Abschluß­bemerkung – die Idee der Bahnsteigkarte wäre doch genauso gut wie Kurtaxe oder Zweitwohnungssteuer oder Hunde- und Pferdesteuer, um die Gemeindefinanzen aufzubessern oder Bahnhöfe bahnhöfiger zu machen. Spott und Häme verdient die Bahnsteigkarte nicht. Außerdem: Eine Bahnsteigkarte ist doch auch eine Art Maut, nicht wahr, Herr Dobrindt?

Es sind Schmuddelkinder.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag der Schmuddelkinder, Beatrix von Storch, hat sich völlig unangemessen geäußert (gemeint ist der Tweet über Männerhorden). Früher war der Adel für den aufsteigenden Bürger ein Vorbild, aber von Storch zeigt, wohin man kommt, wenn dieser und ähnlicher Adel (z.B. als Adoptivadel) eine Funktion bekommt. Beschönigend wird dazu erklärt, naja, das sei die Politik der AfD-Politiker, zu provozieren und dann einen Rückzieher zu machen. Die Medienwissenschaftlerin Christina Holtz-Bacha von der Universität Nürnberg-Erlangen (zitiert nach CN vom 5.1.2018): „Was wir in den letzten Tagen erlebt haben, ist eine bewährte populistische Strategie: Empörung verursachen, Grenzen austesten und sich dann als Opfer präsentieren.“ Eine solche Interpretation der Hetze hält Zwerg Unwissend für unzutreffend. Das ist die echte Denke dieser Leute – genauso wie die Bemerkung des  Richters Jens Maier über den Sohn von Boris Becker. Beatrix macht wahrlich nicht selig, sondern sollte sich namensgerecht vom Acker machen. Herr Jens Maier, unkündbarer Richter am Landgericht in Dresden (das ist in Sachsen), wird seinem Vornamen auch nicht gerecht. Maier beruft sich auf Unabhängigkeit und Meinungsfreiheit und zeigt mit seiner Äußerung eine Abart der Gnadenlosigkeit – wo doch der Vorname „Gott ist gnädig“ bedeutet. Frau Adele Weidel sollte auch mehr tun, um das Aussterben des deutschen Volks zu verhindern und dem „traditionellen Familie als Leitbild“ folgen (kann  man ja auch einmal darauf hinweisen); wenn Björn erst was zu sagen hat, wird’s ihr ergehen wie weiland dem Röhm. Herr Gauland ist eine getreuer Gefolgsmann von Angela Merkel. Was soll denn das heißen? Wie Merkel bleibt er immer in der „souveränen Unschärfe“ (so hat es Karl-Rudolf Korte über Merkel definiert). Wie gefällt Ihnen, verehrter Leser, die Äußerung des Landesvorsitzenden der AfD Rheinland-Pfalz Uwe Junge, vormals Berufssoldat: „Der Tag wird kommen, an dem wir alle Ignoranten, Unterstützer, Beschwichtiger, Befürworter und Aktivisten der Willkommenskultur im Namen der unschuldigen Opfer zur Rechenschaft ziehen werden! Dafür lebe und arbeite ich. So wahr mir Gott helfe.“ Er ist nicht nur eine Schande der Bundeswehr, Deutschlands und des Druckgewerbes (weil er ausgebildeter Industriemeister Druck, Satzherstellung ist – Zwerg Unwissend schämt sich darob) – er ist ein ganz schlimmer Finger, wie man so sagt. Wenn Horst Seehofer, Markus Söder oder Maut-Sascha Sprüche absondern, werden die doch auch für wahr gehalten, warum bei AfD-Politikern nicht? Die Wähler der AfD, auch das wird gern verniedlichend und unrichtig geschildert, sind nicht Protestwähler gegen Merkel oder die sog. Flüchtlingspolitik oder gegen die GroKo – die Wähler „aus der Mitte der Gesellschaft“ sind Anhänger dieser Schmuddelpolitik.