Das Kennzeichen krimineller Organisationen

Wenn der Zwerg richtig unterrichtet ist, „zeichnen” sich die Yakuzo dadurch aus, daß für die Mitglieder dieser kriminellen Organisation unbedingter Gehorsam gegenüber den Oberen angesagt ist. So ähnlich ist es auch bei den Organisationen, die von Italien aus ihre schmutzigen Geschäfte machen. Der Zwerg meint damit die Mafia (einst von der US-amerikanischen Armee aus nachvollziehbaren Gründen gefördert) auf Sizilien bzw. Cosa Nostra und ihre Schwesterorganisation ’Ndrangheta (in der Region Kalabrien). Die ältere Dame (über 75 Jahre alt und schon etwas grauhaarig): „Ja.“ Der Zwerg Unwissend blickt etwas verwirrt (und das soll was heißen) auf die ältere Dame, weil er da so einen Unterton in deren Ja hörte. Dann dämmert es dem Zwerg. „Du meinst diese weltweit verbreitete Organisation, in der sich die Mitglieder zu Gehorsam gegenüber ihren jeweiligen Oberen verpflichtet haben? Und in der die Unteren als Ausgleich von den Oberen auf Deibel komm heraus, pardon, geschützt werden? Dieses Schutzversprechen gilt nicht uneingeschränkt: Also, wenn ein Unterer ohne Führerschein fährt und erwischt wird, dann wird er nicht geschützt. Wenn er sich an ihm anvertraute Jungen oder Mädchen vergreift, dann wird er an einen anderen Ort versetzt. Und zwar geräuschlos. Das hat für den Versetzten den Vorteil, daß am neuen Ort unerfahrene Kinder ihnen kennenlernen können. Aber rausfliegen, rausfliegen aus dem Verein, das gibt es nicht. Wenn die Gefahr entstehen könnte, daß sich die Öffentlichkeit mit dem Pädophilen befassen könnte, dann wird gelogen und vertuscht, daß sich die Kreuzesbalken biegen. Dieser Verein ist eine weltweit operierende Organisation, die man neben Mafia, Yakuzo, russischen Mob, chinesische Triaden, kriminellen Tongs, arabischen Großfamilien und ’Ndrangheta aufzählen darf und muß. Ihr Name: Katholische Kirche. Hast Du, verehrte ältere Dame, das mit deinem untertönigen Ja gemeint? Danke für deine Frage, denn über diese Kinderschänder wollte ich mich schon immer einmal äußern.” Pu, der vermutlich wieder nur die Hälfte verstanden hat, fragt: „Es gibt doch das Dark Net. Wird das wegen der Bekleidung dieser Kinderschänder als dunkles Netz bezeichnet?” „Nein, aber es würde zutreffen.” „Heißen Schweine deshalb Schwarzkittel? Oder Schwarzkittel deshalb Schweine?”

Advertisements

Neusprech: Spurwechsel.

Da sagt doch die Enkelin der älteren Dame (über 75 Jahre alt und ein wenig ergraut): „Das ist echt kraß.” Pu guckt verwundert, die ältere Dame blickt erstaunt, nur der Zwerg reagiert: „Was den nun schon wieder?” „Spurwechsel!“ „Ach, das. Das ist doch nur eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Da steckt nichts dahinter außer dem Sahlenburger Loch, wo man wattschwimmen kann. Da eifern doch nur Politiker und Möchtegerns aus der Großen Koalition dem Trump nach. Ihr wißt doch noch, daß Trump im Dezember letzten Jahres das NEUSPRECH eingeführt hat.“ Trump verbot in einem ersten Schritt dem „Center for Disease Control and Prevention” (CDC) die Verwendung der nachstehenden Worte: 1. Transgender (transsexuell), 2. Entitlement (Anspruch), 3. vulnerable (verwundbar/ungeschützt), 4. Diversity (soziale Vielfalt), 5. Fetus (Fötus), 6. science-based (wissenschaftliche Grundlage), 7. evidence-based (auf der Grundlage von Beweisen). Damit der geneigte Leser nicht versehentlich die vorgenannten Worte nutzt und damit in die Fänge von FBI und CIA gerät, wird diese Liste bis auf weiteres regelmäßig publiziert. Eine Ergänzung: Kaufen Sie nicht in Nord-Korea oder im Iran oder bei deutschen Händlern, die mit Gazprom Geschäfte machen, sonst werden Sie bei Paypal gesperrt. Man muß ja heutzutage so vorsichtig sein. Aber, wie hieß es schon einmal: wenn man nichts gegen den Führer sagt oder tut, wird man auch nicht bestraft. „Und so ist das mit dem Spurwechsel – nicht Kurswechsel, nein, immer noch ins Chaos, nur jetzt etwas stärker auf der rechten Spur.“

Alte Leute sind ja so bekümmert

Es ist ja allgemein bekannt, daß alte Leute anfangen, über die Zukunft nachzudenken. Daraus ergibt sich zuweilen die Schlußfolgerung: Lohnt sich das überhaupt noch für mich? Irgendwann kommt der Punkt, an dem sich die alten Leutchen noch einmal ein Auto kaufen (müssen). Zum Nachbarn sagen sie dann: Na ja, das ist das letzte Auto, was ich gekauft habe. Da will ich’s bequem haben. So mit Sitzen drin und Navi, Servo, Radio und Reifen. Ein solches Auto wird ja auch an die Erben weitergegeben, „man“ fährt es ja nur noch ein. Jetzt hat der Zwerg Unwissend gehört, daß es nicht mehr nur um das letzte Auto geht, sondern auch um das letzte handy. Auch das letzte handy hat keine Taschen.

Was haben wir gelacht,

als der US-Präsident Donald Trump behauptete, den Klimawandel gäbe es nicht. Irgendwie haben wir uns auch geschämt, daß ein Politiker mit solcher Macht so beschränkt ist. Nun ist dem Zwerg das Lachen vergangen, denn der Vorsitzende der AfD Alexander Gauland, u.a. ein Bundestagsabgeordneter, also nicht so ein Hinterwäldler wie Bernd H., bestreitet ebenfalls den Klimawandel. Dem haben sie nicht nur die Badehose geklaut. Die Badehose? Ach, Quatsch, die haben sie ihm als einziges gelassen – den Verstand haben sie ihm genommen.

Im Kreis Cham kann man sich schamen.

Die dortigen Kreistagsler sind unter Führung ihres christlich-sozialen Landrats auf die Idee gekommen, ihrem Landkreis ein neues Image zu geben. So wie es für Sachsen-Anhalt heißt: Land der Frühaufseher (der Zwerg Unwissend lacht jedesmal darüber, wenn er über die A2 nach Polen fährt). Mit dem Slogan „Am Arsch der Welt“ sollen im Landkreis Cham (man schlage im Navigationsgerät nach) Touristen und Tschechen angelockt werden. Als Werbefigur ist eine aus der Sippe der K., die mit dem maximalen Gluteus maximus, angeworben worden.  Gut Sitz im Bayerischen Wald, haha. Dabei weiß doch jeder, daß man nur da, wo Elbe- und Nordseewasser zusammenströmen, denselbigen sehen (!) kann.

Zwerg Unwissend ist für Genauigkeit

Da hört er in den abendlichen Fernsehnachrichten, daß die Bauern in Schleswig-Holstein aufgrund der Hitze oder der Dürre einen Schaden von 422 Millionen Euro erlitten hätten bzw. erleiden warden. Der Zwerg isr darob erzürnt. „ Warum denn das?”, fragt Pu der Bär, der fürchtet, des Zornesausbruchs wegen kein Lakritzeis zu erhalten. Pu denkt immer nur an sich! Der Zwerg läßt seinen Ärger aber nicht an Pu aus, sondern geht zum Kühlschrank, der in diesem Fall auch ein Eisschrank ist. „Ich ärgere mich wieder einmal über die Redaktion bei den Fernsehmachern. Die übernehmen eine von irgendwelchen Bajuwaren oder Bauern beim Blick auf die Felder geschätzte Zahl und geben sie als Tatsache weiter. Es wäre doch richtiger, wenn der Zuschauer auch erfahren würde, wieviel Hunderttausende es denn noch zusätzlich seien“, der Zwerg macht eine Pause, „und wie sieht es mit dem errechneten Schaden hinter dem Komma aus? 422 hört sich so präzise an – ist aber Humbug. Wäre es nicht richtiger, zu sagen, der Schaden könnte zwischen x und y liegen, aber 422 Millionen! Quatsch mit Gülle. Tünnef. Das suggeriert Genauigkeit, die tatsächlich nicht herstellbar ist. Daß Bauern sich verschätzen, wenn’s um Ernteschäden geht, ist normal, aber daß Redakteure solche Zahlen verbreiten ohne jeden Zweifel und ohne Quellenangabe – ist leider auch normal.“ Und weil der Zwerg sich gerade in Rage redet: „In der Frankfurter Sonntagszeitung vom 12. August 2018 schreibt der Journalist Rainer Hank über Steuern: ’… inzwischen sind aus dem Zehnten bekanntlich 50 Prozent geworden’. Das ist nicht bekannt! Das wird nur behauptet! Da kommt man ja in die Versuchung, wie weiland Franz-Josef Strauss zu fragen, haben Sie Rechnen gelernt? Für diesen Herrn deshalb das Kleine Einmaleins: Wenn der Spitzensteuersatz 42 oder für die Höchstverdiener 45 Prozent beträgt, kann die Steuer nicht 50 Prozent betragen. Ist doch logisch. Dazu muß man nicht einmal studiert haben. Wenn dieser Herr Redakteur seinen Steuerbescheid erhält, dann soll er doch mal seinem 8jährigen Enkel Dominik die Rechenaufgabe stellen: wieviel Prozent zahlt Opa tatsächlich an Steuern unter Berücksichtigung aller möglichen Freibeträge, Vergünstigungen für Journalisten und Sonderausgaben und einem evtl. Splittingvorteil und weiß der Bundesgeier was noch. Und Dominik wird feststellen: 50, in Worten: fünfzig, Prozent sind es nicht. Der Depp, der Damliche, der Opa, kann nicht einmal rechnen. Genug.“ Der Zwerg ist jetzt so echauffiert, daß er auch ein Eis braucht. Mit ’nem Schuß Eierlikör drüber. Das beruhigt. Sagt doch die Enkelin: „Das ist aber echt kraß“. Und die ältere Dame (über 75 Jahre alt und leicht ergraut): „Ja.“ Pu lutscht schon und schweigt stille und denkt, da kann mir der Opa ja noch ein Eis spendieren oder ein paar Paninibildern. Von den aktiven Fußballern fehlt mir noch der Seeler Uwe.

Jetzt kommen auch noch die Bären

Zwerg Unwissend merkt sich viele Dinge, wobei ihm eine Art elektronisches Tagebuch hilft. Manchmal blättert er in der Vergangenheit. Da ist er kürzlich an eine Stelle gekommen, die ihn daran erinnert, daß es vor gar nicht langer Zeit einen Spruch über Autos gab/gibt: „Heute gestohlen, morgen in Polen“, womit diesmal nichts über die Polen gesagt werden soll, sondern über unzureichende Zollkontrollen an der Oder. Über die Oder – einst die unüberwindbare Grenze zwischen DDR und Polen – sind als Gegenleistung Wölfe gekommen, die unsere Deichlämmer anknabbern. Und jetzt kommen noch die Bären. Oder kommen die nicht aus Polen, sondern aus der korrupten rumänischen Ecke? Müssen wir jetzt auch noch den Grafen D. erwarten, der unsere deutschen Jungfrauen ankbeißt?Genug ist genug. Wir sind Deutsch, wir wollen kein Potlatch.

Gold gab ich für Eisen

Wir älteren Zwerge können uns noch daran erinnern, wie wir unseren Goldschmuck und unsere Goldringe und unser Silberbesteck zu den kaiserlichen Sammelstellen brachten, um Wilhelms Krieg zu finanzieren. Das ging doppelt schief: erstens haben „wir“ den Krieg trotzdem verloren und zweitens waren wir unser Gold los. Hätten wir in der Inflationszeit gern genutzt. Aber: war ja nix mehr da. Bekanntlich wiederholt sich Geschichte – einmal als Tragödie, einmal als Farce, hat Marx gesagt (der Zwerg hat bei Hegel nachgeschaut). Die Türken sind von ihrem Präsidenten wieder einmal (10.8.2018) aufgefordert worden, ihre Dollar, ihre Euro oder ihr Gold zu einer Bank zu bringen und in türkische Lira umzutauschen. Nun gehen wir davon aus, daß die Türken die deutsche Geschichte mit ihren goldigen Feinheiten nicht kennen, auch wenn Ernst Reuter einige Zeit bei ihnen lebte und nach dem Zweiten Weltkrieg viele Türken bei uns. Schade. Die türkischen Türken werden gutes Geld zur Bank bringen und für schlechtes eintauschen. Die Türken in Westeuropa, die Erdogan zum Sieg verhalfen, werden dies ganz sicher nicht tun. Weil sie wissen, dann könnten sie ihr Geld gleich im Ofen der Kemenate (türkisch: Harem) anzünden. Die türkischen Türken werden wohl nicht die Goldabgabe verweigern können, weil sie ihre wenigen Schätze nicht so verstecken können, daß Erdogans Schnüffelnase sie nicht findet. Da man als de-Facto-Präsident-auf-Lebenszeit nie etwas falsch macht, muß das Ausland an der Misere schuld sein, aber wie der Präsident schon sagte: „Wir werden diesen Wirtschaftskrieg nicht verlieren“ und „Sie mögen ihre Dollar haben, doch wir haben unser Volk, unser Recht und unseren Gott“. Wie sagt mein bayerischer Freund immer so treffend: Pfürt Ihnen, womit er aber nicht auf den Ursprung dieses „Servusses“ zurückgehen will.

Gott, ist die Gegend runtergekommen,

hätte der alte Fontane gesagt. Der Zwerg Unwissend ist zuweilen gesundheitsbewußt. Das sind dann immer die Momente, woselbst er Margarine aufs Butterbrot schmiert. Kürzlich hat er – Achtung: Schleichwerbung! – Rama ohne „h“ gekauft. Rama mit Butter und leicht gesalzen. Das kann man auf der Packung außen lesen. Die Enkelin, die ja die Geschichte der Margarine nicht kennt, sagt zu ihrer Oma (ältere Dame, über 75 Jahre alt, leicht ergraut): „Das ist echt kraß!“ Margarine mit Butter. Wird alles in derselben Trommel gekirnt. Dann macht man den Deckel des Bechers ab und findet eine bedruckte Folie zum Schutz der Margarine. Da ist zu lesen: „Rama steht für Pflanzlichkeit mit hochwertigem Rapsöl.“ Um die Enkelin zu zitieren: „Das ist echt kraß!“ Vertraulich ist dem Zwerg zugetragen worden, daß manche Margarinehersteller auch wieder zu ihren Ursprüngen zurückwollen, zu Mège Mouriès, der die Margarine erfand: Dessen Zutaten waren Rindertalg, den er mit Wasser und Kaliumkarbonat versetzte, dann zerschnittene Schaf- oder Schweinemagen, Salz, was Oleomargarin ergab, Milch und nochmals Wasser, sodann Farbstoff „Orléan“ (vom Bixa Orella, Annattostrauch) und schließlich als Krönung und nicht für Veganer gedacht: fein gehackte Kuheuter. So geht Butterersatz auch heute. Wohl bekomms. Rama mit Euter. Hört sich fast so an wie Ra(h)ma mit Butter.

Ich bin auch schwanger.

In Israel ist jetzt eine gesetzliche Bestimmung verabschiedet worden, wonach Schwangeren in allen Lebenslagen der Vortritt zu gewähren ist. Vernünftigerweise ist – was in Deutschland ganz anders wäre – nicht festgelegt, ab welcher Schwangerschaftswoche dieses Vorrecht zu gewähren ist. Es reicht, so hat der Zwerg es verstanden, wenn die Frau (an sich ist es eine rassistische Diskriminierung des Mannes, weil doch Männer und Frau sich nur selten verstehen und verschiedenen Ethnien angehören) erklärt, ich bin seit 37,3 Minuten  schwanger und möchte deshalb mit meinem Warenkorb an der Ladenkasse bevorzugt abgefertigt werden. Der nächste Schritt ist vermutlich ein equivalentes Recht für Männer, sich an der Bushaltestelle einen vorderen Warteschlangenplatz zu sichern (Vordrängeln ist das ja nicht). So lange das mit den Männerrechten nicht geklärt wurde, diskriminieren wir weiterhin die arabischstämmigen Israelis.